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Mach mal Platz!

Radfahren in der Gruppe macht Spaß – wenn man mithalten kann! Hängt man jedoch „hinten dran“ und die Freunde müssen jedes Mal warten, damit die Radtour weiter geht, hört der Spaß schnell auf. Damit das nicht passiert, gibt´s zwei Möglichkeiten – die körperliche Fitness steigern oder einen Elektromotor nachrüsten. So können sich Fahrradfahrer durch Räder mit Elektromotor beispielsweise bei schwierigen Passagen oder auf langen Strecken unterstützen lassen. Wer dabei nicht auf die sportliche Herausforderung verzichten möchte, sollte dabei auf Räder im Two-in-One-Prinzip achten. Bei diesen Modellen kann man die Motorunterstützung auf Knopfdruck dazuschalten oder auch Strecken ganz ohne elektrische Power alleine fahren. Dadurch entsteht ein individuell auswählbarer Mix aus aktivem Radfahren ohne Einsatz des Motors und komfortablem Radeln mit Motorunterstützung. Beim Fahrradfahren in jeder Leistungsklasse ist es wichtig, auf möglichst wenig Gewicht zu achten. Der nachrüstbare Elektromotor „vivax assist“ beispielsweise wiegt weniger als zwei Kilogramm inklusive Akku. Er liegt versteckt und von außen komplett unsichtbar im Sattelrohr. Eigenleistung und Geschwindigkeit werden exakt über verschiedene Leistungsstufen und die Trittfrequenz angepasst. Dabei gilt: Die Unterstützung des Motors wird stärker, wenn man selbst weniger tritt und umgekehrt. Ist der Motor nicht zugeschaltet, läuft das Rad so widerstandslos wie gewohnt. Auch wer ohne Gruppe fährt, kann vom Motor profitieren. Gegenwind oder steile Anstiege sind mithilfe des Elektrohelferleins auch nach längerer Fahrt noch problemlos zu schaffen. Ein solcher Sattelrohrmotor ist sowohl als funkgesteuerter Nachrüstsatz als auch als Komplettrad erhältlich. Störende Verbindungskabel sind bei beiden Varianten nicht zu finden. Zum Nachladen benötigt man das gut 500 Gramm schwere Ladegerät und eine Steckdose, jedoch keine gesonderte Ladestation.

Quelle: djd

Erschienen in: TOP MAGAZIN SAUERLAND 1/2019