Anzeige

Automobiles Wohnen im Fritz-Nolte-Haus

Dort, wo der verkehrsberuhigte Teil der Mendener Straße vom Konrad-Adenauer-Ring abbiegt, entsteht das Fritz-Nolte-Haus. Anlässlich der Baustelleneinrichtung freuen sich hierüber jetzt auch Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens und Stadtbaurat Thorsten Grote von der Stadt Iserlohn. Denn das Mutter-Tochter-Unternehmerinnen-Duo möchte mit dem Fritz-Nolte-Haus nicht nur schönen innerstädtischen Wohn- und Geschäftsraum bieten, sondern einen Akzent für die schöne Waldstadt Iserlohn schaffen. 

„Hier ist die Urzelle unseres Unternehmens“, weist Fritzi Bimberg-Nolte, die Tochter des Gebrüder Nolte Gründers Fritz Nolte, hin. Sie ergänzt: „Wo seit 1895 mein Großvater Heinrich Nolte mit Pferd und Wagen eine Hauderei betrieb, wo ich 1931 geboren wurde und wo wir später die Werkstatteinfahrt unseres Autobetriebs hatten und schließlich unsere Firmenzentrale entstand, wollen wir nun Menschen ein stadtzentrales, angenehmes Wohnen anbieten.“

Nach einer längeren Planungsphase, in der die Herausforderung vor allem in der Bewältigung der Bodenverhältnisse bestand, hat der beauftragte Generalunternehmer Otto Quast Fertigbau aus Freu-denberg nun die Baustelle eingerichtet.

„Wir sind sehr froh, mit dem Büro Taberg eine kompetente bodengutachterliche Begleitung gefunden zu haben, sodass die Bebauung nun tatsächlich erfolgen kann“, freut sich auch Walter Ebeling, der Entwurfsverfasser des Fritz-Nolte-Hauses. Die zügige Bearbeitung des Bauantrags durch das Stadtbauamt Iserlohn wurde hier mit Dank gelobt. Bis zum Keller wird in den nächsten Wochen das Gebäude der ehemaligen Gebrüder Nolte-Zentrale, die bereits vor Monaten in die Obergeschosse des benachbarten Gebrüder Nolte-Parkhauses gezogen war, zurückgebaut. Ab Mai soll dann der Hochbau für insgesamt 19 barrierefreie Wohnungen im 1. und 2. Obergeschoss sowie im neu entstehenden Staffelgeschoss beginnen.

Der bisherige Eingang zum Fitnessstudio High5 ist bereits direkt um die Ecke in die Vinckestraße verlegt worden. Diesen Anlass hat McFIT genutzt, um den Innenausbau des nunmehr barrierefreien Studios weiterzuentwickeln.

So wird neben drei gewerblichen Ladenlokalen im Erdgeschoss auch ein ambulantes Pflegedienstbüro der Diakonie Mark-Ruhr im künftigen Fritz-Nolte-Haus eingerichtet.

„Die Wohnungen sind zwischen 39 und 84 Quadratmeter groß, umfassen zwei bis drei Zimmer mit Loggia, teilweise auch mit zusätzlichem Gäste-WC und sind alle stufenlos über einen geräumigen Fahrstuhl zu erreichen“, berichtet Jens Büge, Mitgeschäftsführer des Bauherrn, stolz. Die Unternehmerin Petra Pientka ergänzt: „Das meinen wir mit auto-mobilem Wohnen: Wir möchten Menschen im Fritz-Nolte-Haus möglichst lange ihre Selbst-Beweglichkeit (lateinisch: Auto-Mobilität) ermöglichen. Über den ebenso barrierefreien rückwärtigen Ein- und Ausgang zu unserem Parkdeck können die Mieter demnächst bequem ihr Auto erreichen, um sich damit selbst fortzubewegen.“

Laut Zeitplan der Firma Otto Quast Bau Aktiengesellschaft und dessen Vorstand Reinhard Quast, der kürzlich zum Präsidenten des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes gewählt worden und selbst zum Projektstart nach Iserlohn gekommen ist, soll das Fritz-Nolte-Haus im Sommer 2020 bezugsfertig sein. „Wir werden uns bemühen, den Anliegern rund um die Baustelle so wenig Beeinträchtigung wie möglich zu bescheren. Natürlich wird es nicht ganz ohne Geräusche und Schmutz gehen“, sagt Michael Boß, Projektleiter von Otto Quast Fertigbau aus Freudenberg, für das nun entstehende Fritz-Nolte-Haus während der Bauphase voraus.

Weitere Informationen zum Fritz-Nolte-Haus sind erhältlich unter: www.fritz-nolte-haus.de

Erschienen in: TOP MAGAZIN SAUERLAND 1/2019