Wahrzeichen und Ausflugsziel: der Danzturm auf dem Fröndenberg

KULTUR-KÖNNER UND KUNST-KENNER

Um es gleich vorab zu sa­gen: Die äl­teste und mit fast 100.000 Ein­woh­n­ern auch größte Stadt des Märkischen Kreis­es ver­fügt – ganz sauer­land­typisch – durchaus über eine be­merken­sw­ert grüne Kulisse mit vielen Wäldern, Wie­sen und Parks. Na­tur­na­he We­genetze für Wan­derun­gen und Rad­touren be­gin­nen quasi vor der Haustür, so dass man sich um den Er­hol­ungsw­ert in Iser­lohn sich­er keine Sor­gen machen muss. Aber es ge­ht noch mehr in der „Wald­s­tadt“ – und ge­nau das macht den Un­ter­schied aus. Kunst, Kul­tur und ein at­trak­tives Freizei­tange­bot sind zu wichti­gen Stan­dort­fak­toren ge­wor­den.

So ste­ht et­wa das Parkthe­ater für ein beachtlich­es Niveau, was Büh­ne­nauf­führun­gen aller Art be­t­rifft. Nir­gend­wo sonst im Märkischen Kreis ist eine solche Band­breite an The­ater, Op­er, Mu­si­cals, Kabarett und Kleinkunst zu se­hen. Zwar wird zurzeit noch geprüft, ob und wie lange der Stan­dort auf der Alexan­der­höhe aufrechter­hal­ten wer­den kann, sich­er ist je­doch, dass Pol­i­tik­er aller Frak­tio­nen den Kul­tur­be­trieb er­hal­ten und ihm Spiel­räume für eine Weit­er­en­twick­lung ver­schaf­fen möcht­en.

Mit dem Stadt­mu­se­um hat man in Iser­lohn ei­nen Ort geschaf­fen, in dem Geschichte auf lebendige und in­no­va­tive Art ver­mit­telt wird. Un­terge­bracht in einem op­u­len­ten Barock­bau, fin­d­en sich in­nen zahl­reiche Darstel­lun­gen der his­torischen En­twick­lung Iser­lohns nach the­ma­tischen Sch­w­er­punk­ten geglied­ert. Zu se­hen sind un­ter an­derem Re­likte und Gelege von Sau­ri­ern sowie Fos­silien aus Ju­ra und Krei­dezeit bis hin zu Knochen und Zäh­nen von aller­lei Urzeit-Tieren.

Auch die Städtische Ga­lerie bereichert das kul­turelle Leben der Stadt in ho­hem Maße: Im von Schei­bler­schen Haus, ein­er Stadtvil­la aus dem 18. Jahrhun­dert am Theo­dor-Heuss-Ring, fin­d­en regelmäßig Ausstel­lun­gen statt, die un­ter Kun­st­fre­un­den aus der ganzen Re­gion ei­nen guten Ruf ge­nießen. Als einzi­gartiges Mu­se­ums- und Kün­stler­dorf präsen­tiert sich in­des die his­torische Fab­rikan­lage Maste-Baren­dorf, in der bere­its vor rund 200 Jahren Drähte ge­zo­gen und Eisen gesch­miedet wur­den: Die un­ter Denk­malschutz ste­hende An­lage ist seit 1981 im Be­sitz der Stadt Iser­lohn und als Be­s­tandteil der Eu­ropäischen Route der In­dus­triekul­tur ein gern anges­teuertes Aus­flugsziel.

In den be­hut­sam res­tau­ri­erten Fach­w­erkhäusern sind mehrere Kün­stler­ate­liers un­terge­bracht, wobei ein Platz jähr­lich für den Stipen­di­at­en der Märkischen Kul­tur Kon­ferenz re­serviert wird. Die jähr­lich An­fang Novem­ber durchge­führte Kun­stmesse „Art To Take“ hat den Sta­tus des Ge­heimtipps bere­its hin­ter sich ge­lassen: Ab­seits des großen Kun­st­be­triebs wer­den hi­er in ents­pan­n­ter Ate­lier­at­mo­sphäre zeit­gemäße Bilder, Gra­fiken, Ob­jekte und Skulp­turen, Drucke oder se­rielle Ar­beit­en „zum Mit­neh­men“ ge­boten. Zulet­zt wur­den an den Mes­se­ta­gen über 700 Be­such­er gezählt. Und wer schon ein­mal in Maste-Baren­dorf ist, un­tern­immt am besten gleich noch ei­nen Ab­stech­er in das dort an­säs­sige Nadel­mu­se­um, das ei­nen frühen Sch­w­er­punkt der Iser­loh­n­er Wirtschafts­geschichte er­leb­bar macht: In der Haar­nadel­fab­rik befin­d­et sich der voll funk­tions­fähige Maschi­nen­park der von 1881 bis 1966 in Iser­lohn an­säs­si­gen Haar­nadel­fab­rik Her­mann Moritz & Sohn.

Ein an­spruchsvolles Un­ter­hal­tungspro­gramm und ge­hobene Kuli­narik ste­hen auf dem Pro­gramm der „Iser­loh­n­er Som­mernächte“, die seit Jahren ei­nen Höhep­unkt im Ve­r­an­s­tal­tungskal­en­der der Stadt darstellen. Rund um den Markt­platz ent­ste­ht ein ideales Am­bi­ente, um Ve­r­an­s­tal­tun­gen wie Rosen­lust (18. und 19. Juli), Sum­mer­Jam (26. Juli und 16. Au­gust), Genuss pur (31. Juli bis 3. Au­gust) und die Mo­d­e­nacht (15. Au­gust) zu er­leben und Ge­spräche mit in­teres­san­ten Men­schen zu führen. Zum er­sten Mal fin­d­et in die­sem Jahr auch ein verkauf­sof­fen­er Son­n­tag im Rah­men von „Genuss pur“ statt, so dass endlich zusam­menkommt, was zusam­menge­hört: gelun­gene Shop­ping-Er­leb­nisse in der In­nen­s­tadt und kuli­narische High­lights.

Apro­pos In­nen­s­tadt: Nicht zulet­zt auf­grund ihr­er in­teres­san­ten ar­chitek­tonischen Struk­tur ist diese durchaus ein ge­naueres Hinse­hen wert – der Mix aus Häusern ver­schie­den­er Epochen und mod­ern­er Baukul­tur funk­tioniert hi­er bess­er als in vielen an­deren Städten. Zu­dem wurde der Bereich um die 1979 eingewei­hte Fußgänger­zone erst kür­zlich um­fassend neu ges­tal­tet, und die Shop­ping­meile mit ihren vielen Bou­tiquen, Fachgeschäften und Kaufhäusern kann sich se­hen lassen.

War die wirtschaftliche En­twick­lung Iser­lohns in der Ver­gan­gen­heit stets von Höhen und Tie­fen geprägt, sorgt heute eine Rei­he stark­er Fam­i­lie­nun­terneh­men wie der Ar­ma­turen­her­steller Dorn­bracht, Kirch­hoff (Au­to­mo­tive), Sch­lüter-Sys­tems oder der Arzneimit­tel­her­steller Medice für den Ruf als beständi­ger und wichtiger Wirtschafts­s­tan­dort in Süd­west­falen. Viele Iser­loh­n­er dürfte außer­dem die Nachricht ge­freut haben, dass die endgültige Sch­ließung der tra­di­tion­s­reichen Iser­loh­n­er Brauerei let­ztlich doch noch abgewen­det wer­den kon­nte: Eine In­ve­s­toren­gruppe wird das Un­terneh­men aller Vo­raus­sicht nach im Septem­ber überneh­men und tech­nol­o­gisch auf den neuesten Stand brin­gen, um das Ex­port­geschäft nach Asien zu forcieren.

Dass sich Iser­lohn trotz seines geschichtlichen Al­ters als lebendig-dy­namische Stadt mit vielen jun­gen Men­schen präsen­tiert, dürfte übri­gens in er­ster Linie auf die außergewöhn­lichen Bil­dungsange­bote zurück­zuführen sein, die sich hi­er fin­d­en. So wid­met sich di­rekt am Na­her­hol­ungs­ge­bi­et Seil­ersee die BiTS (Busi­ness and In­for­ma­tion Tech­nol­o­gy School) der Aus­bil­dung von Fach- und Führungskräften, die Fach­hoch­schule Süd­west­falen ist mit den In­sti­tuten für In­s­tand­hal­tung sowie Umwelt- und Ent­sor­gung­stech­nik vertreten, während krea­tiv Ve­r­an­lagte auf der BTK (Ber­lin­er Tech­nische Kun­sthoch­schule) die Stu­di­engänge Fo­to­gra­fie und Kom­mu­nika­tions­de­sign an­treten kön­nen.



„Die Roost­ers waren das Ge­spräch­s­the­ma Num­mer ein­s“

Sauer­land, Fußbal­l­land? Nicht ganz: In Iser­lohn sch­la­gen viele Herzen für den Eishock­eys­port.
Der ehe­ma­lige Na­tio­n­al­spiel­er Karsten Mende, heute Ma­n­ag­er der Iser­lohn Roost­ers, erk­lärt, was den Club zurzeit be­wegt.


TOP Mag­azin: Nach dem sportlichen Er­folg in der let­zten Sai­son war der Weg­gang von Kapitän Michael Wolf, der ne­un Jahre bei den Roost­ers war, ein har­ter Sch­lag. Wie kom­men­tieren Sie dies?
Karsten Mende: Das war natür­lich ein Dämpfer, ganz klar. Michael Wolf ist ein­er der besten Spiel­er der Li­ga – wenn der ei­nen Club ver­lässt, ist das sicher­lich nicht schön. Man darf allerd­ings nicht vergessen, dass sein Ver­trag im näch­sten Jahr sowie­so aus­ge­laufen und er dann höchst­wahrschein­lich weg gewe­sen wäre. Von da­her ste­hen wir nun vor ein­er Si­t­u­a­tion, die et­was früher einge­treten ist als er­wartet. Aber let­ztlich sind wir Michael Wolfs Wun­sch nachgekom­men und wün­schen ihm alles Gute. Es wird für uns im näch­sten Jahr mit Sicher­heit nicht leichter, aber ei­nen Michael Wolf zu ersetzen, ist nicht un­möglich, wenn wir die Last geschickt auf mehrere Schul­tern verteilen.

TOP Mag­azin: Eröffnet der Weg­gang von Wolf auch neue Möglichkeit­en?
Karsten Mende: Ja, denn es ist kein Ge­heim­nis, dass Michael zu den Spiel­ern ge­hört hat, die hi­er rel­a­tiv viel ver­di­e­nen. Jet­zt müssen wir die freige­wor­dene Summe weise einsetzen, um der ganzen Mann­schaft die nötige Tiefe zu geben. Zulet­zt haben wir Nick Petersen aus Ka­na­da und Chad Bassen an den Seil­ersee ge­holt, einige weitere Spiel­er sollen noch fol­gen.

TOP Mag­azin: Die Roost­ers sind der Verein mit dem klein­sten Etat in der Li­ga. Trotz strik­tem Sparkurs ist es aber bish­er im­mer gelun­gen, eine konkur­ren­zfähige Mann­schaft aufzustellen. Wie schafft man das?
Karsten Mende: Gute Frage! Im Grunde genom­men ge­ht es im­mer darum, die vorhan­de­nen Mit­tel möglichst ef­fek­tiv einzusetzen. An­son­sten helfen ein bisschen Glück bei der Spiel­erverpflich­tung, wenige Ver­let­zun­gen und natür­lich ar­beit­en, ar­beit­en, ar­beit­en.

TOP Mag­azin: Wie charak­terisieren Sie generell den Verein und sein Um­feld?
Karsten Mende: Der Verein beste­ht durch und durch aus Eishock­ey-Ver­rück­ten, die ver­suchen, mit klei­nen Mit­teln das Beste her­auszu­holen. Auch was das Um­feld ange­ht ist of­fen­sichtlich, welche Be­deu­tung der Sport in Iser­lohn hat. Wir haben in den Play-offs ja ger­ade erst wied­er er­lebt, was für eine un­heim­liche Eu­phorie in der Stadt herrschte. Egal, wo man hinkam, die Roost­ers waren das Ge­spräch­s­the­ma Num­mer eins. Mehr noch als der Fußball, was ja hi­er an der Grenze zum Ruhrge­bi­et schon unglaublich ist.

TOP Mag­azin: Wie ges­tal­tet man ein Um­feld, in dem sich auch in­ter­na­tio­nale Spiel­er wohl fühlen? Was ge­fällt den Spiel­ern an Iser­lohn?
Karsten Mende: Ein­er­seits das Famil­iäre. Ger­ade unsere US-Amerikan­er und Ka­nadi­er kom­men auch nicht unbe­d­ingt aus den Metropolen, son­dern aus kleineren Ortschaften. Die fühlen sich hi­er sch­nell heimisch, und es gibt in der Umge­bung ja auch einiges zu se­hen – jed­er unser­er Spiel­er ken­nt die Burg Al­te­na, den Möh­ne­see und so weit­er. An­der­er­seits ist mit dem Ruhrge­bi­et die Nähe zu größeren Städten durchaus gegeben. Darüber hi­naus be­mühen wir uns natür­lich, es den Jungs und ihren Fam­i­lien so nett wie möglich zu machen. Dazu ge­hören auch Dinge wie die passende Woh­nung und Be­treu­ungs­möglichkeit­en für die Kin­der. Darum küm­mern wir uns, und das klappt ei­gentlich im­mer ganz gut.

TOP Mag­azin: Die An­hänger kom­men eben­falls nicht zu kurz. Kür­zlich haben Sie im Rah­men eines Fan-Stammtischs Ein­blicke in die Kaderzusam­men­stel­lung gewährt und sich vielen weit­eren Fra­gen gestellt. Wie wichtig ist es, dicht dran zu sein?
Karsten Mende: Die Nähe zu den Fans macht den Verein aus, da ge­hören solche Tr­ef­fen ein­fach dazu. Und Sie kön­nen mir glauben, dass da nicht im­mer nur über pos­i­tive Dinge ge­sprochen wird! Zuweilen gibt es deut­liche Kri­tik, wenn es sportlich mal nicht so läuft, zum an­deren be­we­gen The­men rund um die Halle wie Ein­lasskon­trollen, Se­cu­ri­ty und sanitäre An­la­gen viele Fans. Wir ver­suchen dann Ab­hilfe zu schaf­fen, was uns zwar nicht im­mer, aber oft auch gel­ingt.

TOP Mag­azin: Wie lautet die aktuelle Zielset­zung der Iser­lohn Roost­ers?
Karsten Mende: Wir wollen die Mann­schaft bis An­fang Au­gust kom­plett haben, ge­sund bleiben und gut spielen. Im Fußball würde man sa­gen: flach schießen, hoch gewin­nen.

TOP Mag­azin: Wie wollen Sie sich langfristig auf­stellen?
Karsten Mende: Natür­lich wäre es schön, regelmäßig die Play-offs zu er­reichen. In den let­zten drei Jahren ist das zwei Mal gelun­gen, und so soll es auch weit­erge­hen. Jed­er Fan wün­scht es sich, bei tollen Spielen mit­fie­bern zu kön­nen. Das wollen wir den Leuten bi­eten.

TOP Mag­azin: Hand aufs Herz: Wenn man im­mer als Un­der­dog der Li­ga un­ter­wegs ist – hat man nicht doch das in­nere Bedürf­nis, ein­mal größere Er­folge oder ei­nen Ti­tel einz­u­fahren?
Karsten Mende: Ganz klar. Ob das nun be­deutet, eine Meis­ter­schaft einz­u­fahren oder möglichst weit in den Play-offs zu kom­men – das möchte hi­er jed­er. Aber man muss eben im­mer wied­er rel­a­tivieren: Gemessen an den Mit­teln, die uns zur Ver­fü­gung ste­hen, haben wir hi­er jedes Jahr ei­nen sportlichen Er­folg.

TOP Mag­azin: Für den Außen­ste­hen­den wirkt Eishock­ey ziem­lich rup­pig, manche fin­d­en es regel­recht bru­tal. Hinzu kommt ein teil­weise un­durch­schaubares Regel­w­erk. Erk­lären Sie uns bitte, was die be­son­dere Fasz­i­na­tion des Sports aus­macht!
Karsten Mende: Wer noch nie in ein­er Halle war und den Sport nur aus dem Fernse­hen ken­nt, kann ihn tat­säch­lich sch­w­er nachvol­lzie­hen. Man bekommt die Emo­tio­nen ein­fach nicht so un­mit­tel­bar mit. Eishock­ey ist eine wei­taus sch­nellere Spor­tart als et­wa Fußball und auch deut­lich härter. Es ge­hört dazu, mal ei­nen fairen Check zu fahren, aber es gibt auch klare Grenzen. Der Sport ist mit bis zu 30 Torschüssen auf jed­er Seite un­heim­lich ac­tion­reich. Das Schön­ste ist aber ein­fach die un­ver­gleich­liche At­mo­sphäre in unser­er klei­nen Halle. De­shalb rate ich je­dem, sich die Roost­ers min­destens ein­mal live anzuguck­en. Sie bi­eten ein­fach tollen Sport!



„Iser­lohn war im Mit­te­lal­ter die be­deu­tend­ste Stadt Süd­west­falen­s“


Dr. Bernd Rosen­berg hat drei Ro­mane veröf­fentlicht, die auf der Geschichte Iser­lohns basieren.


TOP Mag­azin: Herr Dr. Rosen­berg, Sie sind Facharzt für All­ge­meinmedizin mit ei­gen­er Praxis. Darüber hi­naus betäti­gen Sie sich als Au­tor mit hei­mat­geschichtlichem Bezug: So wird et­wa in „Sieben Tod­sün­den“ das Leben im mit­te­lal­ter­lichen Iser­lohn im Laufe von sieben Ta­gen dargestellt. Mit welchem An­spruch sind Sie an die Sache herange­gan­gen?
Dr. Bernd Rosen­berg: Ich habe drei Töchter, de­nen ich jew­eils eines mein­er Büch­er gewid­met habe. Der er­ste Ro­man „Das Kains­mal“ han­delt im frühen Mit­te­lal­ter um 1200 und nimmt Bezug auf das Schick­sal des Erzbis­chofs En­gel­bert I. von Köln, der auf grausame Art und Weise ums Leben kam. „Sieben Tod­sün­den“ schildert die let­zten sieben Tage vor der Er­mor­dung des Iser­loh­n­er Bürg­ermeis­ters Duis­berg sowie der Plün­derung und Zer­störung der Stadt Iser­lohn im 30-jähri­gen Krieg und hat die Duis­berg-Sage zur Ba­sis. Im drit­ten und neuesten Buch „Ehren­sache“ wer­den die Ereig­nisse der let­zten Kriegs­tage des Zweit­en Weltkriegs in unser­er Hei­mat lebendig. Ich erzäh­le von der ehren­haften Entschei­dung von Haupt­mann Ernst, welche Iser­lohn vor der Zer­störung aus der Luft durch die Amerikan­er be­wahrte. Mein An­spruch liegt in der re­al­is­tischen Schilderung der früheren Begeben­heit­en. Ich möchte in mei­nen Werken ei­nen Über­blick über wenig bekan­nte Ereig­nisse in unser­er Hei­mat geben.

TOP Mag­azin: Haben Sie schon als junger Men­sch Ge­fall­en daran ge­fun­den, sich mit den Leben­swel­ten und Wir­run­gen unser­er Vor­fahren zu beschäfti­gen?
Dr. Bernd Rosen­berg: Ja, in der Schule war eines mein­er Lie­blings­fäch­er Geschichte, da mich das Leben der Men­schen zu früheren Zeit­en da­mals schon sehr in­teressierte. Lei­der ent­sprach der Geschicht­sun­ter­richt nicht im­mer mei­nen Vorstel­lun­gen. So habe ich zum Beispiel nie ver­s­tan­den, wie der Pharao es schaffte, die Pyra­mi­den zu bauen oder Napoleon seine Sch­lacht­en sch­lug. Die Schick­sale der Tausende und Aber­tausende von Un­ter­ta­nen, die zum da­ma­li­gen Er­folg der Mächti­gen entschei­dend beitru­gen und in Über­lie­fer­un­gen nur wenig Beach­tung fan­den, in­teressierten mich je­doch um­so mehr. So wer­den in meinem Buch „Das Kains­mal“ die Ereig­nisse auch nicht aus der üblichen Sicht eines all­wis­sen­den und al­lüber­blick­en­den Erzäh­lers geschildert, son­dern aus der eines Bauern­jun­gen und seines Vaters. Sie geben die Leben­sum­stände dies­er Zeit, wenn auch somit et­was ein­fältig, wied­er.

TOP Mag­azin: Große Geschicht­en aus der Geschichte haben seit je­her gute Ro­man­stoffe abgegeben. Was ist das Span­nende an der Geschichte der ver­hält­nis­mäßig klei­nen Stadt Iser­lohn?
Dr. Bernd Rosen­berg: Das heute ver­hält­nis­mäßig kleine Iser­lohn war im Mit­te­lal­ter
die größte und be­deu­tend­ste Stadt Süd­west­falens, größer noch als Dort­mund, und stellt von da­her ei­nen Kris­tal­li­sa­tion­spunkt in mei­nen Erzäh­lun­gen dar. Wenn ich für meine Hei­mat­s­tadt auf diese Weise auch kei­nen Glanz erzeu­gen kann, so vielleicht doch et­was Pati­na. (sch­munzelt) Meine Büch­er beschäfti­gen sich mit der Hei­matkunde. Er­s­taun­licher­weise weck­en die da­ma­li­gen alltäglichen Um­stände und Ba­nal­itäten das Stau­nen des Le­sers von heute. Viele Sit­ten, Ge­bräuche und Sprich­wörter aus ver­gan­ge­nen Zeit­en sind heute un­bekan­nt oder haben ihren Sinn ent­stellt. Was früher für je­den ganz selb­stver­ständlich war, gewin­nt heute seine Er­hel­lung durch die Er­wäh­nung in den Erzäh­lun­gen. Der Un­ter­hal­tungsw­ert – und wenn Sie es Span­nung nen­nen wollen – liegt in der Wied­er­ent­deck­ung.

TOP Mag­azin: Was macht eine his­torische Geschichte grund­sät­zlich für Sie erzäh­len­sw­ert?
Dr. Bernd Rosen­berg: Die Au­then­tiz­ität. Meine Er­fahrung zeigt: Wahre Schick­sale und Geschicht­en übertr­ef­fen jede Fan­tasie, sind vielschichtiger und plas­tisch­er.

TOP Mag­azin: Fol­gen Sie beim Schreiben eher der Wirk­lichkeit, al­so der ver­bürgten Geschichte, oder der Lust am For­mulieren?
Dr. Bernd Rosen­berg: Der Wirk­lichkeit möglichst na­he zu kom­men, ist das Ziel in mei­nen Erzäh­lun­gen. Ich ver­suche, his­torische Ereig­nisse aus der Sicht der da­ma­li­gen und nicht der heuti­gen Zeit lebendig wer­den zu lassen. Ein Held eines his­torischen Ro­mans, der mit unseren bekan­n­ten Ein­sicht­en und Erken­nt­nis­sen sei­nen Kon­tra­hen­ten ge­genüber ei­nen Vor­sprung hat, ist un­re­al und nicht au­then­tisch. Diese Lek­türe ist für mich un­in­teres­sant.

TOP Mag­azin: Ihr bish­er let­zter Ro­man „Ehren­sache“ beschäftigt sich mit den let­zten Kriegs­ta­gen in Iser­lohn. In­wie­fern haben die Kriegs­gesche­hen Iser­lohn bzw. ganz Süd­west­falen verän­dert? Welche Rücksch­läge oder Er­run­gen­schaften waren prä­gend?
Dr. Bernd Rosen­berg: Be­son­ders bren­zlig war die Lage in Iser­lohn zu Ende des Zweit­en Weltkriegs in unser­er Umge­bung. Die bere­its von Gen­er­al Bay­er­lein mit den Amerikan­ern vorver­han­delte Ka­pi­t­u­la­tion, be­tr­ef­fend die Umge­bung Iser­lohns, hatte für die Stadt selbst keine Gültigkeit, da für Iser­lohn ein ei­gen­er Kom­man­dant ve­r­ant­wortlich war. Der orts­fremde Be­fehl­shaber ein­er Tiger­panz­ere­in­heit und Rit­terkreuzträger, Haupt­mann Ernst, über­nahm, wie ich es heute ein­schätze, aus per­sön­lichem Pflicht- und Ehrge­fühl diese Auf­gabe und ret­tete Iser­lohn so vor der Zer­störung aus der Luft durch die Amerikan­er. Es ist mein­er Mei­n­ung nach unbe­strit­ten, dass die Über­gabe der Stadt Iser­lohn am 17.04.1945 auf dem Iser­loh­n­er Schiller­platz durch Haupt­mann Al­bert Ernst die einzige „ehren­hafte" Ka­pi­t­u­la­tion war, die aus dem Zweit­en Weltkrieg über­lie­fert ist. So­wohl die Zivil­bevölkerung als auch Kau­fleute und Fab­rikan­ten kon­n­ten mein­er An­sicht nach dank­bar sein, dass die kurz bevorste­hende Zer­störung durch amerikanische Bom­berver­bände im let­zten Au­gen­blick ver­hin­dert wer­den kon­nte. Somit kon­nte die Pro­duk­tion in Iser­lohn rel­a­tiv sch­nell aufgenom­men wer­den und die Wirtschaft nach dem Krieg wied­er au­fleben. Trotz­dem sah sich Al­bert Ernst vielen An­grif­f­en und Ver­leum­dun­gen aus­ge­set­zt, als er sich nach sein­er Ge­fan­gen­schaft wied­er in Iser­lohn an­siedeln wollte.

TOP Mag­azin: Wenn Sie nicht Medizin studiert hät­ten – wären Sie dann heute His­torik­er oder Schrift­steller?
Dr. Berg Rosen­berg: Da­rauf kann ich mit einem klaren Nein ant­worten. Meine In­teressen als Abi­turi­ent richteten sich zu­dem auf das Fach Ger­man­is­tik. Hätte ich nicht Medizin studiert, wäre ich auch gerne Lehr­er ge­wor­den.

TOP Mag­azin: Haben Sie zurzeit ein weit­eres Werk in Ar­beit?
Dr. Bernd Rosen­berg: Nein, ich habe nur drei Töchter, da­her soll­ten drei Büch­er aus­reichen. Sollte noch ein weit­eres Buch dazukom­men, werde ich es mein­er Frau wid­men. Dann wird es vielleicht ein Liebes­ro­man. (sch­munzelt)


Re­gio­n­al ver­wurzelt, in­ter­na­tio­n­al aus­gerichtet


Der Bil­dungs­s­tan­dort Iser­lohn be­hauptet sich: Die BiTS lädt zum 8. Cam­pus Sym­po­si­um

Di­rekt am Ufer des Iser­loh­n­er Seil­ersees liegt seit knapp zehn Jahren die pri­vate, staatlich an­erkan­nte Hoch­schule BiTS (Busi­ness and In­for­ma­tion Tech­nol­o­gy School). Et­wa 1.000 junge Men­schen studieren heute auf dem weitläu­fi­gen Gelände, das vor­mals der bri­tischen Armee als größtes Mil­itärhos­pi­tal außer­halb Großbri­tan­niens di­ente. In­zwischen ist die BiTS zu ein­er In­sti­tu­tion ge­wor­den, die ein­er­seits stark in der Re­gion ver­wurzelt ist, aber auch aus Iser­lohn hi­naus­ge­hen und die Welt zu sich ein­la­den will – sch­ließlich ist In­ter­na­tio­n­al­ität heute von be­son­der­er Be­deu­tung für das Beruf­sleben nach dem Hoch­schu­lab­sch­luss. Mit Part­n­er­hoch­schulen in mehr als 20 Län­dern weltweit und Stu­di­en­pro­gram­men, die an die Bedürfnisse des Ar­beits­marktes ange­passt sind, richtet sich die BiTS an zukünftige Fach- und Führungskräfte un­ter­schiedlich­ster Branchen.
Alle zwei Jahre wird auf dem Gelände der pri­vat­en Hoch­schule eine 4.000 Qua­drat­me­ter große Zelt­s­tadt aufge­baut – wenn die BiTS zum Cam­pus Sym­po­si­um lädt, ist nicht nur die heimische Un­terneh­mer­schaft dabei, son­dern es kom­men auch führende na­tio­nale und in­ter­na­tio­nale Wirtschaftsvertreter. So waren Gen­er­al James L. Jones, Ko­fi An­nan, Ed­mund Stoiber, Ger­hard Schröder, Lech Wale­sa oder auch Tony Blair bere­its zu Gast in Iser­lohn, und spätestens seit Bill Clin­ton im Jahr 2006 als Haup­tref­er­ent nach Iser­lohn reiste, ist der Be­griff Cam­pus Sym­po­si­um eine feste Größe in ganz Süd­west­falen.
Bis heute wech­selt das stu­den­tische Team jähr­lich, wobei auch viele jün­gere Stu­den­ten in­te­gri­ert wer­den. Für jedes Cam­pus Sym­po­si­um wird ein Leit­the­ma gewählt, an dem sich auch die Auswahl der Ref­er­en­ten ori­en­tiert. Ob „In­no­va­tion als Zukunft­skonzep­t“, „Green Busi­ness Con­fer­ence“ oder „Kom­mu­nika­tion „Der Sch­lüs­sel zum Er­fol­g“ – in­teres­sante Er­fahrun­gen und außergewöhn­liche Gäste bi­etet das Cam­pus Sym­po­si­um im­mer. Auch für die an­ste­hende Wirtschaftkon­ferenz, die am 04. und 05. Septem­ber am Seil­ersee stattfin­d­et, kon­nte ein hochkarätiges Pro­gramm zusam­mengestellt wer­den. Wie sich das achte Großereig­nis auf dem Cam­pus ges­tal­ten wird, schildert Pro­jektlei­t­erin Ma­lin Sch­lömer.

TOP Mag­azin: Das Cam­pus Sym­po­si­um ge­ht in die achte Runde und stellt dabei das The­ma „Wan­del – Zukunft­sangst oder neue Per­spek­tive !?“ in den Mit­telpunkt. Warum haben sich die Ve­r­an­s­tal­ter für die­s­es The­ma entschie­den und warum ist es so wichtig für die Wirtschaftswelt?
Ma­lin Sch­lömer: Wir haben im Nach­gang der let­zten Ve­r­an­s­tal­tung unsere Gäste nach ihren per­sön­lichen In­teres­sen­ge­bi­eten ge­fragt – und der Wan­del be­t­rifft eben je­den von uns, Un­terneh­men wie Pri­vat­per­so­n­en. Dabei gilt es, die­sen Wan­del ak­tiv mitzuges­tal­ten, um nicht von ihm über­rascht zu wer­den. Eine geglaubte Sicher­heit kann sich sch­nell als Nachteil er­weisen, wenn sich die Konkur­renz sch­neller weit­er­en­twick­elt als das ei­gene Un­terneh­men. Es ist wichtig zu erken­nen, wie man dem Wan­del am besten begeg­net, ohne die ei­ge­nen Prinzipi­en ver­w­er­fen zu müssen. Das Cam­pus Sym­po­si­um fin­d­et in ein­er der wirtschaftsstärk­sten Re­gio­nen Deutsch­lands statt. Wir möcht­en, dass dies so bleibt und unsere Gäste dabei un­ter­stützen. Neben vielen wertvollen neuen Kon­tak­ten möcht­en wir ih­nen die Möglichkeit geben, sich mit den sich verän­dern­den Rah­menbe­din­gun­gen au­sei­nan­derzusetzen und span­nende Erken­nt­nisse in das ei­gene Un­terneh­men mitzuneh­men.

TOP Mag­azin: Welche Facet­ten wer­den dabei eine be­son­dere Rolle spielen?
Ma­lin Sch­lömer: Wie im ver­gan­ge­nen Jahr haben wir uns, um das The­ma ein wenig einzu­grenzen, fünf The­men­sch­w­er­punkte über­legt, die die bei­den Ve­r­an­s­tal­tungs­tage gleichzeitig glied­ern. Der er­ste Sch­w­er­punkt wird das The­ma Me­ga­trends sein. Ange­fan­gen von der Dampf­mas­chine über Elek­triz­ität bis hin zum Tele­fon und Au­to be­wirken Me­ga­trends schon seit Jahrzeh­n­ten Ge­sellschaftsverän­derung. Dabei stellt sich die Frage, wo­rauf sich die Un­terneh­men in Zukunft ein­stellen müssen und wie sich das ge­sellschaftliche Leben und Han­deln in Zukunft verän­dern wird. Außer­dem wid­men wir uns dem Bereich der Un­terneh­men­skul­tur, der heute eine entschei­dende Rolle spielt. Im Rah­men der Glob­al­isierung ist aber auch eine Be­trach­tung der einzel­nen Wel­tre­gio­nen notwendig. Der Sch­w­er­punkt In­ter­na­tio­nale Bezie­hun­gen wird beispiel­sweise ei­nen Ein­blick in ein mit­tel­ständisch­es Un­terneh­men gegeben, welch­es in Chi­na eine Pro­duk­tion aufge­baut hat. Viertens ge­ht es um poli­tische Rah­menbe­din­gun­gen und fünftens um die Welt der Kul­tur, die nicht nur selbst ständig im Wan­del ist, son­dern von krea­tiv­en Köpfen bes­timmt wird, die ständig et­was verän­dern oder et­was an­ders machen als er­wartet.

TOP Mag­azin: Welche Ref­er­en­ten ste­hen bere­its fest und welche Wun­schkan­di­dat­en befin­d­en sich noch in der An­frage? Wird es auch in die­sem Jahr wied­er ei­nen in­ter­na­tio­nalen „Star­gast“ geben?
Ma­lin Sch­lömer: Auch das Cam­pus Sym­po­si­um wan­delt sich ein wenig. Wir wer­den in die­sem Jahr mehrere High­lights setzen. So wer­den zum Beispiel Ro­man Her­zog und Chris­tian Lind­n­er ge­mein­sam auf der Bühne über den Wan­del in der Pol­i­tik und in Eu­ro­pa sprechen. Die Kom­bi­na­tion der bei­den Pol­i­tik­er wird sicher­lich eine span­nende Diskus­sion ergeben. Ein weit­eres High­light wird der Frie­den­s­no­bel­preisträger Mo­hammed el-Ba­radei sein, der zum Beispiel vom Wan­del im Ara­bischen Früh­ling bericht­en kann und sicher­lich auch den ei­nen oder an­deren Aus­blick auf die mo­men­tane Si­t­u­a­tion in Eu­ro­pa geben wird. An einem weit­eren Star­gast ar­beit­en wir mo­men­tan noch – da hilft je­doch häu­fig nur Dau­men drück­en und hof­fen, denn Wun­schkan­di­dat­en gibt es natür­lich im­mer viele, aber ob dann auch alles zusam­men­passt, ist eine ganz an­dere Frage.

TOP Mag­azin: Gibt es darüber hi­naus Neuerun­gen im Ve­r­an­s­tal­tungskonzept?
Ma­lin Sch­lömer: Das For­mat der Ve­r­an­s­tal­tung wer­den wir auf je­den Fall beibe­hal­ten, aber selb­stver­ständlich feilen wir im­mer an der ei­nen oder an­deren Stelle. Das Pro­gramm und die Zelt­s­tadt sollen lebendi­ger wer­den und der Dia­log zwischen den Gästen und den Ref­er­en­ten soll mehr in den Vorder­grund rück­en. Wir sind ein junges Team mit 21 Stu­den­ten, da darf auch mal der eine oder an­dere frechere Face­book-Post dabei sein. Das möcht­en wir auch auf der Ve­r­an­s­tal­tung zei­gen. So ent­ste­hen ger­ade in unseren Büros auf dem Cam­pus der BiTS Iser­lohn viele krea­tive Ideen, um das Cam­pus Sym­po­si­um 2014 für alle Teil­neh­mer wied­er zu einem un­vergess­lichen Ereig­nis wer­den zu lassen. Eine Neuerung, die beispiel­sweise bere­its fest­ste­ht, ist die erneute Ein­bin­dung von Work­shops. Im Jahr 2010 gab es diese schon ein­mal, aber da­mals noch in den Räum­lichkeit­en in der Hoch­schule. In die­sem Jahr wer­den wir hi­er­für ei­nen ei­ge­nen Zelt­bereich ein­richt­en, so dass in klei­nen Grup­pen von max­i­mal 30 Per­so­n­en ge­mein­sam an ein­er Problem­stel­lung gear­beit­et wer­den kann.

TOP Mag­azin: Events dies­er Größenord­nung fin­d­en meist in Metropolen wie Ber­lin, Düs­sel­dorf oder Frank­furt statt. Welche Vo­raus­set­zun­gen müssen gegeben sein, damit die Ve­r­an­s­tal­tung auch in der „Prov­inz“ funk­tioniert?
Ma­lin Sch­lömer: Eine Ve­r­an­s­tal­tung wie das Cam­pus Sym­po­si­um ist für eine Re­gion wie Süd­west­falen schon et­was Außergewöhn­lich­es, aber ge­nau darin zeigt sich eben auch ihre Stärke. Ge­mein­sam schaf­fen wir es, eine solche Ve­r­an­s­tal­tung nun bere­its zum acht­en Mal durchzuführen. Das Cam­pus Sym­po­si­um lebt von vielen einzel­nen Spon­soren, die sich für das Pro­jekt und damit auch für die Re­gion einsetzen möcht­en. Ohne diese Un­ter­stützung wäre eine solche Ve­r­an­s­tal­tung nicht vorstell­bar. Ve­r­an­s­tal­tun­gen in Großstädten haben häu­fig auch nicht den stu­den­tischen Charme und die Lei­den­schaft, die uns­er Team in die Or­gan­i­sa­tion steckt – und das merkt auch jed­er Gast, der in die Zelt­s­tadt kommt. Das Cam­pus Sym­po­si­um hat ein­fach ein ganz ei­genes und be­son­deres Flair.