Das neue Erlebnis-Gradierwerk im Kurpark Bad Sassendorf hat einige Besonderheiten zu bieten, z. B. einen Wandelgang über zwei Etagen, Balkone und eine integrierte Bühne
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Bad Sassendorf: besser leben

In einer Höhle, in einer Gondel oder im Eisblock – Saunen gibt es an den ungewöhnlichsten Orten. Weltweit einzigartig hingegen ist die Sauna, die gerade in Bad Sassendorf ihre Tore geöffnet hat. Saunabesucher der Börde-Therme dürfen ab sofort mit Fug und Recht behaupten, in einem einzigartigen Ambiente sauniert zu haben: In einem Schwitzbad, das in das neu erstellte, direkt an die Therme angrenzende Gradierwerk integriert wurde. Während außen am 73 Metern langen und zehn Meter hohen Gradierwerk Sole über Schwarzdorn rieselt, finden innen rund 20 Personen Platz in der bis zu 80 Grad heißen Sauna. Nach dem außergewöhnlichen Saunagang können die Gäste in den Ruheraum im ersten Obergeschoss wechseln, wo 18 Plätze zur Verfügung stehen. Ein Bodenbelag aus Salz mit einem Holzgehweg und Soleverneblung setzen dort das besondere Salz-Erlebnis fort. Eine Etage höher bietet eine Sonnenterasse mit Überdachung und Freibereich den Saunagästen einen herrlichen Ausblick über die Therme und den Kurpark.

Die Gradierwerkssauna ist nur ein Teil einer umfangreichen Angebotserweiterung der Börde-Therme im Sole- und Moorheilbad Bad Sassendorf. Ebenfalls von der unmittelbaren Nähe zum Gradierwerk profitiert ein neues, 60 Quadratmeter großes Schwebebecken. Dieses wird mit der dort gewonnenen, hochgradierten Natur-Sole gespeist und vermittelt den Besuchern ein Schwebegefühl fast wie im Toten Meer. Eine neue Panoramasauna mit Blick auf den Kurpark, eine bis zu 90 Grad heiße Siedehütte aus Jahrhunderte altem Keloholz, ein zweistöckiges Ruhehaus und ein neu gestalteter, 3000 Quadratmeter großer Saunagarten bieten den Gästen ein einzigartiges Saunaerlebnis. Seit Mitte Dezember ist auch das große Innenbecken der Therme wieder nutzbar und ein Großteil der umfassenden Renovierung und Erweiterung abgeschlossen.

Neues Gradierwerk mit einzigartiger Architektur
Gerade fertig gestellt ist auch das neue Gradierwerk im Kurpark. Aus 120 Holzhähnen rieselt die Sassendorfer Sole über die rund 15.000 Bündel Schwarzdorn. Dabei verdunstet Wasser, es werden aber auch kleine Tröpfchen der Sole in die Umgebungsluft abgegeben. Dies wiederum wirkt sich positiv auf die Atemwege aus. Noch heute wird das Gradierwerk aus diesem Grund als Freiluftinhalatorium von vielen Gästen genutzt. Architektonisch weist das 73 m lange Bauwerk mit Wandelgängen innen über zwei Etagen, Balkonen und integrierter Bühne viele Besonderheiten auf, die es so nirgends in Deutschland gibt. Der öffentliche Teil ist barrierefrei, im Vorbau ist ein Aufzug eingebaut.

„Prävention, Interaktion, Inklusion“ im neuen Kurpark
Neben der Therme und dem Gradierwerk ist der Kurpark zentrales Element des „neuen Bad Sassendorfs“. Im grünen Herzstück Bad Sassendorfs entstehen bis zum Frühjahr 2020 unter anderem eine Achse mit Blumenbeeten, ein Barfußpfad, ein Niedrigseilgarten und neue „Lieblingsplätze“ zum Verweilen. Das Kurpark-Konzept steht unter dem Motto „Prävention, Interaktion, Inklusion“ und wird vom Land NRW und der EU bezuschusst.
Das Heilbad in der Hellweg-Börde stellt sich auf für die Zukunft. Mit den Investitionen in die Infrastruktur, aber auch mit neuen Angeboten vollzieht sich ein Wandel, um die Wünsche der Gäste auch in Zukunft erfüllen und somit im Wettbewerb der gesundheitstouristischen Destinationen bestehen zu können. Erholung, Entschleunigung und (Medical) Wellness gibt es weiterhin, Gesundheit bleibt die Kernkompetenz in Bad Sassendorf, Deutschlands größtem Standort für orthopädische Rehabilitation. Hinzu kommen nun stärker die Themen „Genuss“, „Lebensfreude“ und „Aktivität“.

Gäste-Information Bad Sassendorf
Tel 02921 5014811
www.badsassendorf.de