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So geht Sonnenschutz!

Was zeichnet einen guten Sonnenschirm aus? 

Die Wahl des richtigen Sonnenschirms hängt von seinem späteren Standort ab. So eignen sich sogenannte „Ampelschirme“ beispielsweise am besten für großzügig geschnittene Terrassen. Die klassischen runden Sonnenschirme hingegen passen am besten zu einem kleinen Balkon. Übrigens: Viel Geld muss man für diese Schirme nicht ausgeben. Discounter-Schirme sind genauso gut wie die Ware von namhaften Herstellern. Gegenüber dem befestigten Sonnensegel haben die Schirme für Gartenbesitzer vor allem einen Vorteil – sie sind flexibel. Wenn der Sonnenstand sich ändert, können sie dementsprechend umgestellt werden – vorausgesetzt man hat sich für einen mobilen Ständer entschieden. Falls nicht, sollte der Schirm einen Kippmechanismus haben, damit die Ausrichtung variiert werden kann. 

Wann sollte ich eine Markise einsetzen? 

Wenn an einem festen Platz, wie z.B. auf dem Balkon, ein Sonnenschutz benötigt wird, dann ist eine Markise sinnvoll. Sie schützt vor Sonne, Wind und Regen und wertet nicht zuletzt Balkon oder Terrasse optisch auf. Gut zu wissen: Beim Kauf einer Markise sollte  man sich vom Fachmann beraten lassen, denn in der Regel investiert man hier in Ware, die ungefähr 15 Jahre an ihrem Platz verbleibt. Sie sollte deshalb mit dem Prüfzeichen CE versehen sein, um Wind auch tatsächlich abhalten zu können, ohne dabei zerstört zu werden.  

Wieso liegen Sonnensegel eigentlich im Trend? 

Wer sich für eine Markise entscheidet, der braucht für die Anbringung in der Regel einen Fachmann. Ein Sonnensegel hingegen kann ziemlich unkomplizierter an die Hauswand montiert werden und ist günstiger in der Anschaffung. Es wird an mindestens drei Punkten aufgehängt und kann dann waagerecht, schräg oder senkrecht gespannt werden. Während für kleine Balkone Markisen besser geeignet sind, spenden Sonnensegel auch großen Gärten Schatten. Noch ein Vorteil: Bei Regen und Wind können sie draußen bleiben, denn Sonnensegel sind so robust, dass sie einer Windstärke bis 55 km/h problemlos standhalten.  

Was ist eine Pergola?

Das Wort „Pergola“ kommt ursprünglich aus dem Italienischen und bedeutet so viel wie „Anbau, Vorbau“. Die Pergola ist keine neue Erfindung, es gibt sie tatsächlich schon seit der Antike. Damals war sie als Verzierung von Villen beliebt. Sie ist ein raumbildender Pfeiler- oder Säulengang, der als Sonnenschutz und als Rankhilfe für Pflanzen dient. Ursprünglich bestand sie meist aus Holz, inzwischen werden sie häufig auch aus Aluminium gefertigt, was Pergolen günstiger macht und weniger witterungsanfällig. Mithilfe von rankenden Pflanzen wird die Pergola erst richtig schick.