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süß, sauer, saftig

Die perfekte Mischung aus süß und sauer, saftig und knackig. Granatapfelkerne eignen sich wunderbar als Topping, sowohl auf süßen als auch auf herzhaften Speisen. Besonders gerne kommen sie in der mediterranen oder orientalischen Küche zum Einsatz. Die rote Powerfrucht wächst an einem Strauch oder einem kleinen Baum. Und zwar dort, wo es angenehm warm ist – zum Beispiel im Mittelmeerraum, in Asien, Südafrika oder Brasilien. Sie können zwischen September und Dezember geerntet werden.
Bei der Zubereitung ist Vorsicht geboten. Sonst startet der Genuss mit einer riesen Sauerei. Eine Möglichkeit ist es, den Granatapfel in einer Schüssel mit Wasser zu entkernen. Dafür die Frucht halbieren und die Kerne unter Wasser aus der Frucht drücken. Danach das Wasser/Kern-Gemisch durch ein Sieb abschütten. Alternativ die ungeöffnete Frucht mehrmals mit Druck auf der Arbeitsfläche hin- und herrollen und gut durchkneten. Anschließend halbieren und über der Spüle oder einer großen Schüssel die Kerne mit einem Kochlöffel aus der Schale klopfen. Die weiße Haut grundsätzlich entfernen. Die schmeckt nämlich bitter.
Bereits zu biblischen Zeiten schrieb man Granatäpfeln außergewöhnliche Heilkräfte zu. Auch heute gilt die Frucht als Superfood mit zahlreichen positiven Wirkungen auf die Gesundheit. Sie soll zum Beispiel Entzündungen hemmen, den Blutzuckerspiegel stabilisieren und auch bei Verdauungsproblemen helfen. Wissenschaftlich belegt sind diese Zusammenhänge (noch) nicht. Bekannt ist jedoch: Granatäpfel enthalten zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe, besonders Polyphenole. Im Saft eines Granatapfels stecken bis zu 20 verschiedene Polyphenole, so viele wie in keinem anderen Lebensmittel. Diese wirken als Antioxidantien, die unsere Körperzellen vor schädlichen Einflüssen schützen. Granatäpfel gelten daher als hervorragende Radikalfänger mit zusätzlichem Vitamin-Kick für das Immunsystem. Eine ideale Kombination, um sich jetzt im Winter gegen die nächste Erkältungswelle zu wappnen.    HS

 

Rote-Bete-Hummus
mit Joghurt, Granatapfelkernen und Rucola

Zutaten für 6 Personen
Baguette nach Wahl
eine Handvoll Granatapfelkerne
eine Handvoll Rucola
etwas Joghurt
50 g Walnusskerne
½ Dose Kichererbsen
1 Knoblauchzehe
250 g vorgegarte Rote Bete (vakuumiert)
1 EL Zitronensaft
3 EL Olivenöl
Salz
    
Zubereitung
Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten. Kichererbsen kalt abspülen und abtropfen lassen. Knoblauch schälen und klein schneiden. Rote Bete abtropfen lassen und klein schneiden. Kichererbsen, Rote Bete, Nüsse und Knoblauch mit einem Stabmixer pürieren, dabei etwa 3 EL Öl und 1 EL Zitronensaft dazugeben. Das Baguette in Scheiben schneiden und im Backofen oder der Pfanne mit etwas Olivenöl anrösten. Anschließend den Rote-Bete-Hummus auf den Baguettescheiben verteilen und mit Joghurt, Granatapfelkernen und Rucola garnieren.

 

Buchweizen-Feldsalat
mit Mandarinen, Ziegenfrischkäse und Granatapfelkernen

Zutaten für 1 Person
Feldsalat
eine Handvoll Buchweizen
eine Handvoll Granatapfelkerne
eine Mandarine
Lauchzwiebeln
25 g Ziegenfrischkäse
1/2 TL Honigsenf
1 TL Weinessig
1 EL Walnussöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Buchweizenkörner in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Feldsalat waschen und putzen. Lauchzwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Mandarine schälen und in Stücke teilen. Ziegenfrischkäse zerbröseln. Granatapfelkerne aus der Schale lösen. Alle Zutaten in einer Schüssel oder auf dem Teller vermischen. Aus Senf, Essig, Walnussöl und Salz das Dressing anrühren und direkt vor dem Essen über den Salat träufeln. Groben schwarzen Pfeffer darüber mahlen.

 

Das Rezept stammt aus Hummus & Granatapfel

mit über 80 authentischen Rezepten für mediterran-orientalische Köstlichkeiten aus der Türkei und dem Nahen Osten

Autor: Vidar Bergum
Fotos: Bahar Kitapc?
Verlag: Busse Seewald
ISBN: 9783772472688
Preis: 25 Euro