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Freitag, 21 Juni 2024

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Die Schulmedizin hat bekanntlich ihre Grenzen – was unter anderem am bundesdeutschen Kassensystem liegt. Außerdem setzt sie, außer beim Hausarzt, den Fokus nur auf ein einziges Fachgebiet, zum Beispiel den Hals-Nasen-Ohren-Bereich oder die Orthopädie. Aus diesem Grund erfreuen sich naturheilkundliche Methoden als sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin zunehmender Beliebtheit: Heilpraktiker haben den entscheidenden Vorteil, dass sie losgelöst vom Termin- und Leistungsdruck arbeiten und sich daher viel Zeit für die Beratung, Diagnose und Behandlung ihrer Patienten nehmen können. Auch werden nicht nur die Krankheit und ihre Symptome betrachtet, sondern auch möglicherweise vorhandene seelische Ursachen oder Leiden. Somit steht immer der ganzheitliche Aspekt im Fokus der Behandlungen. Mit Julian Prange befindet sich ein ausgewiesener Experte für Naturheilkunde und Komplementärmedizin mit seiner Praxis in Plettenberg. Der Heilpraktiker erklärt: „Mit meinen Therapien kann ich die Schulmedizin ergänzen. Beide Ansätze haben ihre Vorteile und müssen Hand in Hand gehen, um den Menschen bestmöglich weiterhelfen zu können.“ Bei der Reduzierung von Schmerzen arbeitet er in seiner Praxis nach der sogenannten Schmerztherapie von „Liebscher & Bracht“. Darüber hinaus sind Infektanfälligkeit, Müdigkeit, Schlappheit, Stress, Post-Covid und Erschöpfung die häufigsten Symptome, derentwegen seine Patienten ihn um Rat bitten. „Zunächst starten wir mit ausführlichen Anamnese-Gesprächen, dann wird entschieden, ob Blutlaboruntersuchungen oder Stuhluntersuchungen durchgeführt werden müssen. Nachdem die Ergebnisse vorliegen, schauen wir im nächsten Schritt, welche Therapie für den jeweiligen Patienten am sinnvollsten ist.“ Ein wichtiger Schwerpunkt in seiner Praxis ist dabei die sogenannte Oxyvenierung: Bei diesem Therapieverfahren wird medizinischer Sauerstoff in die Venen des Patienten eingebracht. Als Folge lassen sich antientzündliche und durchblutungsfördernde Effekte beobachten. Diese Therapie eignet sich optimal für Krankheiten mit Einschränkung der Durchblutung und chronischen Entzündungen, wie zum Beispiel Bluthochdruck, Schlafstörungen oder Erschöpfungszustände. Auch auf das Thema Mitochondrien, den Kraftwerken unseres Körpers, ist Julian Prange spezialisiert: „Mit der Hilfe von IHHT, also Intervall-Höhentraining, werden durch den gezielten Einsatz von sauerstoffarmer Luft die positiven Effekte des vom Leistungssport bekannten Höhentrainings therapeutisch eingesetzt. Diese Methode trainiert den Körper, mit weniger Sauerstoff auszukommen, und regt gleichzeitig die Neubildungen der Mitochondrien an.“ Neben Sportlern werden damit zum Beispiel Patienten mit Erschöpfung oder auch Post-Covid behandelt. Beleg für die hohe Wirksamkeit dieser Methode: Im Jahr 2019 wurde der Medizin-Nobelpreis an zwei Forscher für das Geheimnis des Höhentrainings verliehen. Die Stärkung des Immunsystems, Optimierung der Stressresistenz und die Verkürzung von Regenerationszeiten sind nur einige von vielen Einsatzgebieten von IHHT. Bioresonanz, Darmsanierung, orthomolekulare Medizin, also der therapeutische Einsatz von Vitalstoffen und Infusionstherapien, runden das Angebot in der Praxis von Julian Prange ab. Man sieht also: Der Heilpraktiker aus Plettenberg arbeitet mit einer Vielzahl von verschiedenen Therapieverfahren, um seinen Patienten bei den unterschiedlichsten Beschwerden bestmöglich zu helfen – und bildet somit eine sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin.