LONGINES BALVE OPTIMUM Kaminabend 2024

Ein Treffpunkt von Politik, Sport, Society und Wirtschaft.

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Dr. Timo Zimmermann und Jonas Ossenberg-Engels

Traditionell luden die Veranstalter des LONGINES BALVE OPTIMUM im Februar zum Kaminabend ein, um sich gemeinsam mit den zahlreichen Gästen auf das Sportjahr 2024 einzustimmen, darunter Sönke Lauterbach (Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Rudolph Herzog von Croy, Vorsitzender und Präsident des Pferdesportverbandes Westfalen, Bundestrainer Springreiten Otto Becker, Silke Fütterer Sommer, Bundestrainerin der Para-Reiter, Marco Voge, Landrat des Märkischen Kreis, Christian Schweitzer, Bürgermeister der Stadt Hemer, Madeleine Winter-Schulze, sowie die Gesellschafter der Turniergemeinschaft Balve Senator Josef Jost, Jürgen Echterhage, Gero Hertin und Graf Landsberg-Velen.

Der Kaminabend ist ein Treffen für die Freunde und Förderer des LONGINES BALVE OPTIMUM. „Ich möchte in dieser familiären Runde Danke zu sagen. Zusammen haben wir in den letzten Jahren Großes geleistet, dieses Turnier permanent optimiert und auf ein neues Level gebracht. Wir dürfen durchaus mit großem Stolz gemeinsam auf diese einzigartige Geschichte des Balve Optimum blicken. Ihre Partnerschaft und finanzielle Unterstützung ist tatsächlich die Essenz, um eine solch hochkarätige Veranstaltung auch in den momentan nicht einfachen Zeiten weiterhin durchführen zu können“, so Turnierveranstalterin Rosalie von Landsberg-Velen. Seit 76 Jahren gibt es dieses Ausnahmeturnier, das zudem eines der traditionsreichsten Pferdesportevents Europas ist. Vor genau 40 Jahren wurden erstmalig die Deutschen Meisterschaften in Balve ausgetragen. 1984 siegte Karsten Huck. Heute ist das nationale Championat sowohl im Dressur- als auch im Springreiten fest verankert beim LONGINES BALVE OPTIMUM. In diesem Jahr wird es besonders spannend, denn die Olympischen Spiele von Paris stehen an. Wer in Balve eine Medaille gewinnt, der hat natürlich zukünftig gute Chancen zu diesem sportlichen Großereignis zu fahren.  

Auch der Reitsport wurde gelobt: „Die deutsche Reitlehre wurde im letzten Jahr zum immateriellen Kulturerbe ernannt. Was für eine große Chance für die Weiterentwicklung des Deutschen Reitsports: 

Das Bewahren von Werten und Tradition, um gleichzeitig aber auch neue Wege zu gehen. Mit Offenheit das Lebewesen Pferd kennen und lieben lernen; es mit seinen ihm angeborenen Verhaltensmustern als Partner zu akzeptieren, ist umgekehrt für den Menschen eine großartige Chance, die eigene Persönlichkeitsentwicklung zu reflektieren und zu fördern. Idealerweise eine Verbindung, die so besonders ist, dass man sie kaum sehen, aber dafür umso mehr spüren kann“, sagt Rosalie von Landsberg-Velen weiter. Das LONGINES BALVE OPTIMUM ist schon lange eine Demonstration für diesen Grundgedanken, das mit seinem Motto „Zukunft braucht Herkunft“ die Entwicklung, aber auch die Tradition des Reitsportes in all seinen Facetten fördert und liebt. Das zeigt auch deutlich, dass dieses Jahr erstmals die Deutschen Meisterschaften der Para-Reiter im Sportprogramm zu finden sind. „Der Sport ist keine heile Welt – aber eine Welt, die heilen kann – das soll unser Leitfaden für die diesjährige Deutsche Meisterschaft in Balve sein. Para-Reiten ist eine inspirierende Sportart für Menschen mit Behinderungen. Er gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Leidenschaft für Pferde und das Reiten zu leben und zu genießen.“ Die Teilnehmer der Para-DM werden entsprechend ihrer Behinderung in verschiedene Klassen, sogenannte Grades, eingeteilt, damit Chancengleichheit besteht. 

Neben dem offiziellen sportlichen Teil, gab es auch noch News zu verkünden: Die Veltins-Brauerei wird die langjährige Partnerschaft der Warsteiner Brauerei in diesem Jahr ablösen und das neu gegründete Unternehmen 78° von Sebastian von Landsberg-Velen wird das Catering der VIP-Bereiche übernehmen.