TOP Magazin Special: Heiraten im Sauerland

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(Foto: © syrotkin – stock.adobe.com)

Vielleicht gehört dieser Augenblick zum Schönsten im Leben zweier Menschen: wenn der Funke überspringt und in den Herzen der Liebe entflammt. Der erste Kuss, die erste Nacht, der erste gemeinsame Urlaub, die erste Wohnung und dann der große Tag – es gibt viele Gründe, zu heiraten. Der schönste Grund aber ist und bleibt die Liebe.
Doch der Weg vom Moment der romantischen Verlobung bis zum „Jawort“ ist weit – zuvor muss die Hochzeit bekanntlich ausführlich geplant und vorbereitet werden. Unser Hochzeits-Special soll künftige Ehepaare daher bei ihrer Hochzeitsplanung unterstützen.

 

Für unser Special sprachen wir mit dem in Olpe geborenen Froonck, der durch verschiedene Fernsehformate wie „Sarah & Marc in Love“, „Frank – Der Weddingplaner“ und „4 Hochzeiten und eine Traumreise“ im deutschsprachigen Raum bekannt geworden ist.

 

Auch die Modetrends der aktuellen Weddingsaison dürfen in einem Hochzeits-Special selbstverständlich nicht fehlen. Dabei spielen Glamour, Extravaganz und Opulenz bei den aktuellen Trends eine sehr wichtige Rolle.

 

Eine frühzeitige und strukturierte Vorbereitung ist für die Planung einer Hochzeit extrem wichtig. Mit unserer Checkliste helfen wir den Hochzeitspaaren, alle wichtigen Schritte im Blick zu haben, und sie soll die zukünftigen Eheleute ab dem Beginn ihrer Hochzeitsplanung begleiten.

 

Die Wahl der passenden Ringe sollte man nicht überstürzen. Schließlich sind sie ein Symbol für einen ewig währenden Bund. Wir geben einige Tipps, mit denen die Entscheidungsfindung erleichtert wird.

 

Eine sehr alte Tradition haben Hochzeitsreden – auch wenn ihr genauer Ursprung nicht bekannt ist. Bis heute hat sich der Brauch gehalten, dass mit der Hochzeitsrede dem Brautpaar zur Vermählung gratuliert wird und ihnen Wünsche mit auf den Weg in ein gemeinsames Leben gegeben werden. Wir geben einige Tipps für eine erfolgreiche Hochzeitsrede.

 

Wir hoffen, dass wir Hochzeitspaaren mit unserem Hochzeits-Special einige wertvolle Tipps und Anregungen geben können und wünschen den Paaren für ihre gemeinsame Zukunft alles Gute!

 

Budgetplan

 

Bei der Planung der Hochzeit kann es schon mal vorkommen, dass die Wünsche des Brautpaares größer sind als das Budget.
Daher ist es wichtig, einen Budgetplan aufzustellen, um stets alle Kosten im Überblick zu behalten.

 

Braut
Kleid für Standesamt        ……………….. €
Brautkleid            ……………….. €
Schuhe                ……………….. €
Strumpfband            ……………….. €
Accessoires (Schleier, Tasche etc.)    ……………….. €
Friseur                ……………….. €
Kosmetikerin            ……………….. €

 

Bräutigam
Anzug                ……………….. €
Hemd                ……………….. €
Schuhe                ……………….. €
Accessoires (Krawatte etc.)        ……………….. €

 

Schmuck
Eheringe                ……………….. €
Brautschmuck            ……………….. €
Ringkissen            ……………….. €

 

Hochzeitsfeier
Standesamt            ……………….. €
Kirchliche Trauung            ……………….. €
Speisen und Getränke        ……………….. €
Hochzeitstorte            ……………….. €
Dekoration            ……………….. €
Band bzw. DJ            ……………….. €
Raummiete            ……………….. €

 

Trauringe

 

Die Wahl der passenden Ringe sollte man nicht überstürzen. Als Symbol für einen ewig währenden Bund sind sie nicht bloß ein weiteres potenziell austauschbares Schmuckstück  was die Entscheidungsfindung nicht unbedingt erleichtert. Daher hier ein paar Tipps für schöne und angesagte Trauringe: Anders als früher sind es heute eher die filigraneren, schmaleren Schmiedewerke mit einer Breite von drei bis vier Millimetern, welche Bräute und Bräutigame zu verzücken wissen. Diese Ringe bringen gleichzeitig einen finanziellen Vorteil mit sich, der bei Bedarf in ein dafür umso höherwertiges Material fließen kann.
Apropos: Selten gab es mehr Materialauswahl als heutzutage! Je nach Vorliebe, ob klassisch in Silber, Gold und Platin oder lieber etwas moderner wie Carbon, Edelstahl sowie Titan kennt die Vielfalt keine Grenzen. Ein kleiner Tipp bezüglich matter Ringe: Mit der Zeit kann die Mattheit abnehmen, was für Juweliere aber kein Problem darstellt und leicht behoben werden kann.
Wer es verspielt und kreativ mag, macht mit Musterringen nichts verkehrt. Beliebt sind beispielsweise sogenannte Millgriff-Varianten, welche den Ring durch viele kleine Kügelchen auffällig konturieren. So können auch Ringe ohne Steinbesatz zusätzlich glänzen! Wer sich wirklich sicher ist, eine lebenslange Bindung einzugehen, mag bisweilen auch zu sogenannten Memory- oder Eternity-Ringen greifen. Die rundherum mit Diamanten oder edlen Steinen bestückten Ringe symbolisieren nicht nur im übertragenen, sondern auch im realen Sinne eine ewige Verbindung.
Ein besonderes Zeichen des Zeitgeistes: Neben Zitaten, Namen und anderen Informationen kann man heute übrigens auch DNA in einen Ring einarbeiten lassen. Da bekommt der Ausdruck „für die Ewigkeit“ mitunter noch mal eine tiefere Bedeutung!

 

Hochzeitstanz/Musik

 

Ein wichtiger Bestandteil der Feierlichkeiten ist natürlich auch der Hochzeitstanz! Bevor sich die Gäste zu angesagten Hits und den Lieblingssongs des frisch gebackenen Ehepaares rhythmisch bewegen dürfen, hat allerdings das Brautpaar selbst Vorrang und eröffnet den Reigen mit einem Eröffnungstanz.
Wie bei vielen Aspekten einer Hochzeitsfeier kann man sich eher für den traditionellen, klassischen Ritus oder für eine moderne, losgelöstere Tanz- und Musikwahl entscheiden. Wer es absolut klassisch mag, sollte zur Eröffnung des tanzgefüllten Nachmittags oder Abends einen beschwingten Walzer wählen. Alternativ ist man mit einem Salsa ebenso klassisch auf der Tanzfläche unterwegs. Und keine Angst vor dem Unbekannten: Mit rechtzeitigem Vorlauf kann jede angehende Braut und/oder jeder angehende Bräutigam etablierte Standardtänze mithilfe eines erfahrenen Tanzlehrers lernen. Manche Tanzlehrer fungieren gleichzeitig als DJ und können sogar dem interessierten Publikum ein paar Schritte im Voraus beibringen. Die prall gefüllte Datenbank eines erfahrenen DJs lässt außerdem viele spontane Extrawünsche zu.
Natürlich sollten in erster Linie die musikalischen Wünsche und Vorlieben des Ehepaares bei der Musikwahl im Vordergrund stehen. Um möglichst viele Gäste abzuholen und zum Tanzen zu animieren, empfiehlt sich aber auch ein Blick auf die aktuellen Charts, Hits der Jugend (sofern das Publikum zum Großteil im selben Alter ist) und Evergreens. Das bringt nicht nur Abwechslung mit sich, sondern im Zweifel auch die größten Tanzmuffel auf das Parkett.

 

Blumen zur Hochzeit

 

Traditionell gehören Blumen weltweit zu jeder Hochzeit dazu und bestimmen den Stil und das Farbdesign der Hochzeitsfeier. Ein besonders harmonisches Gesamtbild ergibt sich, wenn die Blumendekoration zum Motto und der Location der Hochzeit passt. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie Blumen bei Hochzeiten verwendet werden können: für den Brautstrauß, die Blumenanstecker, den Kirchenschmuck …

 

Brautstrauß:
Den richtigen Brautstrauß zu finden ist nicht ganz so einfach. Denn es gibt viele unterschiedliche Varianten. Zunächst sollte auf die Blumen geachtet werden, die im Strauß eingebunden sind. Denn einige Blumen sollte man besser nicht zur Hochzeit verschenken. Mit Rosen ist man dabei natürlich immer auf der sicheren Seite – insbesondere wenn diese rot oder weiß sind. Aber auch Lilien, Orchideen und Gerbera eignen sich für einen Blumenstrauß.
Bei der Form hingegen ist die klassisch runde Variante beliebt, also rund angeordnete Blüten, die zu einem Kreis geformt sind.
Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte auf die Expertise eines Hochzeitsfloristen vertrauen: Er kennt das Blumengesamtkonzept und kann das Brautpaar bestens beraten.

 

Blumenanstecker:
Nicht nur die Braut schmückt sich an diesem besonderen Tag mit Blumen, sondern auch der Bräutigam trägt häufig einen Blumenanstecker. Empfehlenswert ist, diesen auf den Brautstrauß abzustimmen, damit ein schönes und harmonisches Bild des Brautpaares entsteht. Neben dem Bräutigam bieten sich auch Blumenanstecker für die Trauzeugen, den Vater der Braut, den Vater vom Bräutigam oder die Großväter an.

 

Blumen bei der Trauung:
Unabhängig davon, ob die Trauung in der Kirche, im Standesamt oder unter freiem Himmel stattfindet – mit schönen Blumen sieht gleich alles sehr viel schöner aus. Während man im Standesamt nur sehr beschränkt dekorieren kann, habt ihr in der Kirche oder bei einer freien Trauung wesentlich mehr Möglichkeiten. Insbesondere bei einer Trauung unter freiem Himmel könnt ihr alles wundervoll mit Blumen dekorieren.

 

Hochzeitstorten und Catering

 

Neben den eigentlichen Feierlichkeiten wird kaum auf etwas so hingefiebert wie auf den Anschnitt einer großen, leckeren Hochzeitstorte! Dieses fest zum Fest gehörende Ritual setzt natürlich eine schöne, individuell gestaltete Torte voraus. Um eine solche Torte bei dem Konditor des Vertrauens in Auftrag zu geben, sollte man sich frühzeitig beraten lassen und eine Variante auswählen, um nicht in zeitlichen Verzug zu geraten.
Was vor Jahren noch ein Standard war, ist heute eine von vielen Facetten: die weiße, mehrstöckige Hochzeitstorte. Dabei symbolisieren die verschiedenen Ebenen die Lebensphasen – und bieten gleichermaßen eine vielseitige schmackhafte Grundlage für eine gelungene Feier.
Tatsächlich kann man selbst einigen der gängigen Zutaten eine gewissen Symbolik zusprechen: So sind süße Mandeln ein Ausdruck des Liebesglücks, wohingegen Rosenöl die Romantik und Leidenschaft verkörpert. Als Alternative zur mehrstöckigen Torte können auch zwei kleinere Varianten etwa in verschiedenen Farben (z.B. dunklere Töne für den Bräutigam, hellere Farben für die Braut) das Hochzeitspaar und die Gäste entzücken. Gerade die Kombination aus fruchtigen Komponenten und Schokolade war und ist bis heute ein waschechter Dauerbrenner, mit dem man kaum etwas verkehrt machen kann.
Eine frühzeitige Entscheidungsfindung und Bestellung sind auch hinsichtlich des Caterings im Allgemeinen ratsam. Besonders praktisch eignen sich vielseitige Buffets, um den verschiedenen Vorlieben der Hochzeitsgäste Rechnung zu tragen. Ist eher etwas Ruhe gefragt, bieten sich feste Menüs an. Ganz wichtig: Neben Allergien und Unverträglichkeiten sollte auch an die Jüngsten gedacht werden. Auch die Farbzusammenstellung der verschiedenen Gerichte kann die Feierlichkeit zusätzlich abrunden. So oder so: Wohl bekomm’s!

 

Junggesellenabschied

 

Um den Übergang vom Single hin zum Ehepartner/zur Ehepartnerin perfekt einzuleiten, empfiehlt sich ein waschechter Junggesellenabschied/Junggesellinnenabschied! In den letzten Jahren ist die Brandbreite an möglichen Aktivitäten und Abenteuern stark gewachsen. Planen die besten Freunde oder die engsten Freundinnen eher entspannende Unternehmungen, bieten sich Stadtführungen oder ein Rundum-sorglos-Wellnesstag in einem der vielen schönen Hotels der Region an.
Etwas actionreicher ist da schon eine Heißluftballonfahrt über die Region des Vertrauens. Auch ein Fotoshooting mit lustigen Requisiten oder Dresscode-Mottos schafft viele bleibende Erinnerungen an den Abschluss des Singlelebens und einer Festigung der Freundschaft. Der Zusammenhalt kann auch in Form eines Escape-Rooms getestet werden: In diesen modernen Rätselräumen muss eine Gruppe „Gefangener“ durch Kreativität und Ideen gemeinsam den Weg in die Freiheit herausfinden.
Musikfans kommen bei einer Karaoke-Party voll auf ihre Kosten. Das Praktische: Mittlerweile kann man so etwas sowohl öffentlich in Karaokebars als auch zu Hause erleben. Wer das Gesangserlebnis sogar für die Nachwelt festhalten will, kann in einem Tonstudio der Wahl eine eigene Junggesellenabschieds-CD aufnehmen. Das Schöne lässt sich mit dem Praktischen außerdem in Form eines Tanzkurses verbinden: Die Gäste können sich mit der angehenden Braut/dem angehenden Bräutigam bereits auf die Hochzeitsfeier vorbereiten.
Ganz unabhängig vom Hauptspektakel eignet sich der Besuch in einem Restaurant als genüsslicher Abschluss des Tages. Wer auch hier aktiver sein möchte, greift eher zu einem lehrreichen Kochkurs.

 

Ideen für Geldgeschenke zur Hochzeit

 

Geld ist eines der beliebtesten Geschenke zur Hochzeit. Gäste möchten zwar häufig nicht „einfach nur Geld“ zur Hochzeit überreichen – doch oft ist das dem Brautpaar sogar am liebsten. Schließlich kann das Brautpaar etwas Startkapital sehr gut gebrauchen – vom Beitrag zu den Flitterwochen bis zur Ausstattung für das gemeinsame Zuhause.
Das Brautpaar kann bereits auf der Einladung den Wunsch nach einem finanziellen Beitrag vermerken. Somit bleibt den Gästen auch die Qual der Wahl nach dem passenden Geschenk erspart.  
Doch die Gäste müssen nicht unbedingt einfach nur einen Umschlag mit ein paar Geldscheinen überreichen, sondern es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Geldgeschenke auf romantische, kreative und witzige Art und Weise zu verpacken:

 

• Schatztruhe mit Schokoladentalern, schönen Kieselsteinen aus dem Baumarkt oder Muscheln, dazwischen Geldscheine oder Münzen schmuggeln
• Ein personalisiertes Bild mit einem Hochzeitsauto; auf den kleinen Geldscheinbildchen ist Platz für klein zusammengerollte Geldscheine
• Geschenkflasche mit Hohlraum für Geld und Füllraum für eine Zigarre, einen Likör oder Wein
• Sparbuch zur Hochzeit, welches sich auch sehr als Geldgeschenk für Gruppengeschenke eignet
• Als Origami-Schmetterling im Blumenstrauß
• Magische Geschenkebox, bei dem das Brautpaar einen Trick benötigt, um sie zu öffnen
• Selbst gestaltete Geschenkdose, die mit passendem Text, Fotos oder einer kleinen Botschaft individuell gestaltet werden kann und eine schöne Erinnerung für das Brautpaar ist
• In einem Herzkissen mit aufgestickten Namen
• Eine Mausefalle mit ein paar Mäusen
• Als Flaschenpost in einer mit Sand und Muscheln gefüllten Flasche

 

Die Hochzeitsrede

 

Der genaue Ursprung der Hochzeitsreden ist nicht bekannt. Doch fest steht, dass sie eine sehr alte Tradition haben. Bis heute hat sich der Brauch gehalten, dass mit der Hochzeitsrede dem Brautpaar zur Vermählung gratuliert wird und ihnen Wünsche mit auf den Weg in ein gemeinsames Leben gegeben werden.

Der beste Zeitpunkt für die Hochzeitsrede ist in der Regel zwischen dem ersten und dem zweiten Gang des Hochzeitsmenüs: Denn dann haben die Gäste ihren ersten Hunger gestillt und können ihre Aufmerksamkeit ganz dem Redner widmen.  
Traditionell bereitet der Brautvater oder der Schwiegervater ein paar Worte vor, um den Schwiegersohn oder die Schwiegertochter offiziell in der Familie willkommen zu heißen.
Auch die Trauzeugen erhalten die Möglichkeit, ein paar lustige Geschichten über das Ehepaar mit der Hochzeitsgesellschaft zu teilen.
Abschließend nutzt der Bräutigam die Hochzeitsrede in der Regel dazu, um sich bei den Helfern zu bedanken, die Gäste willkommen zu heißen und um ein Liebesgeständnis an seine frisch angetraute Frau zu richten. Die Dankesrede des Bräutigams bildet zugleich den Auftakt zum Dessertbuffet.
Nach der Rede erheben die Gäste das Glas und stoßen auf das Wohl und Glück des Brautpaares an.

 

Hier eine kurze Checkliste für eine erfolgreiche Rede

 

• Rede in Einleitung, Hauptteil und Schluss gliedern
• Gute Vorbereitung und die Rede üben
• Kurze und prägnante Sätze
• Stichwortzettel vorbereiten
• Zitate verwenden – vielleicht sogar vom Brautpaar
• Rededauer vorab klären
• Worte mit Mimik und Gestik lebendig machen
• Sind Mikrofon oder Verstärker vorhanden?