Samstag, 13 April 2024

Aus Leidenschaft zum Bier

Die Influencerin Hannah Fuest erreicht als „hannifu“ regelmäßig etwa 170.000 Menschen in den sozialen Netzwerken. Die leidenschaftliche Bierliebhaberin aus Olpe begeistert ihre Follower mit humorvollen und unterhaltsamen Beiträgen.

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TOP MAGAZIN: Hannah, du bist als Influencerin auf Instagram und TikTok aktiv. Wie bist du auf die Idee gekommen, Influencerin zu werden, und was hat dich dazu inspiriert?

 

Hannah Fuest: Ich habe mir damals während der Pandemie TikTok heruntergeladen und fand die App total cool. Irgendwann kam ich auf die Schnapsidee, eine lustige Story von meinen Eltern (Werner und Lissi) hochzuladen. Ich habe niemals damit gerechnet, dass meine Videos viral gehen würden. Geplant war es auf jeden Fall nicht.

 

TOP MAGAZIN: Wie ist deine Leidenschaft zu Bier entstanden und warum möchtest du diese Leidenschaft mit deiner Community teilen?

 

Hannah Fuest: Ich denke, als Dorfkind ist die Leidenschaft zu Bier immer vorhanden. Auf jedem Fest gibt es immer ein kühles Bierchen.
In meinen Videos trage ich mein Herz auf der Zunge, berichte über „Geschichten aus’m Sauerland“ und dazu zählt für mich auch meine Leidenschaft für Bier.

 

TOP MAGAZIN: Wie versuchst du, unterschiedliche Arten von Bierliebhabern anzusprechen?

 

Hannah Fuest: Ich gestalte meine Videos, die sich auf Bier beziehen, bewusst sehr abwechslungsreich, damit sich viele Bierliebhaber damit identifizieren können. Häufig teile ich humorvolle (Bier)-Sprüche und genieße dabei selbst ein Bier. Das kommt gut an.

 

TOP MAGAZIN: Wie entscheidest du, mit welchen Biermarken du kooperierst? Gibt es bestimmte Kriterien, die du dabei berücksichtigst?

 

Hannah Fuest: Ich habe eine Partnerschaft mit Krombacher, und der Grund dafür ist ziemlich einfach: Krombacher ist mein Lieblingsbier, haha. Ich mag Krombacher super gerne und bei mir im Umkreis wird das Bier immer getrunken.

 

TOP MAGAZIN: Du lädst regelmäßig neue Beiträge und Videos auf Instagram und TikTok hoch. Wie viel Aufwand steckt dahinter?

 

Hannah Fuest: Ich sehe die Videos gar nicht als Arbeit an, sondern eher als Hobby. Viele wissen vielleicht gar nicht, dass ich eigentlich voll berufstätig bin. Das ist für mich meine Arbeit.
Deshalb bin ich unendlich dankbar, dass ich mir mit Social Media noch ein zweites Standbein ermöglicht habe. Das ist für mich ein unfassbar schönes Privileg.

 

TOP MAGAZIN: Was möchtest du deinen Followern mit deinen Beiträgen vermitteln?

 

Hannah Fuest: Ich versuche, immer so authentisch wie möglich zu sein. Ich rede einfach frei von der Leber weg, lasse die Menschen an meinem Alltag teilhaben, poste Dinge, die mir gefallen, und bleibe einfach ich selbst. Wir alle wissen, dass Social Media die Menschen beeinflussen kann, und ich möchte eine positive Wirkung haben. Wenn Leute auf meine Seite stoßen, hoffe ich, dass sie lachen und schmunzeln können.

 

TOP MAGAZIN: Welche Herausforderungen hast du auf deinem Weg als Influencerin überwunden? Gibt es bestimmte Erfolge, auf die du besonders stolz bist?

 

Hannah Fuest: Eigenlob stinkt, aber ich bin stolz auf mich. Ich glaube, durch diese ganze Geschichte habe ich mich weiterentwickelt, bin über mich hinausgewachsen und habe gelernt, mich nicht mehr allzu sehr darum zu kümmern, was andere von mir denken.
Natürlich erhalte ich meistens positives Feedback, manchmal sind aber auch ein paar Leute dabei, die einem den Erfolg nicht gönnen und negativ über einen sprechen. Früher hätte mich das mitgenommen, aber heute lässt es mich kalt. Ich bin sehr dankbar für das Leben, was ich gerade führe.