Risikofaktor: Parodontitis

Warum regelmäßige Zahnarztbesuche jetzt besonders wichtig sind.

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© Pixel-Shot – stock.adobe.com

Viele Menschen, die betroffen sind, wissen es nicht, andere unterschätzen es, wenn sich im Mund ein ungutes Gefühl breitmacht. Doch Parodontitis ist alles andere als eine harmlose Erkrankung. Rund acht Millionen Deutsche leiden darunter. Bei den über 35-Jährigen sind bereits 52 Prozent betroffen, unter den Senioren ganze 90 Prozent. Die Lüdenscheider Zahnärztin Dr. Nadine Griesenbrock ermuntert ihre Patienten, gerade jetzt die regelmäßigen Kontrollen weiter wahrzunehmen: „Meist können wir akute Infektionen komplett ausheilen, wenn die Patienten frühzeitig zu uns kommen. Diese Entzündungen sind schon eine Vorstufe der Parodontitis. Wir haben eine Vielzahl von Therapiemöglichkeiten, mit denen wir die entzündliche Degeneration des Zahnhalteapparats stoppen können.“ Aus einer überzogenen Angst vor einer Ansteckung mit COVID-19 derzeit nicht zur Kontrolluntersuchung zum Zahnarzt zu gehen, ist gefährlich. Wie Forscher jetzt herausfanden, ist nämlich gerade die Parodontitis ein Risikofaktor für einen schweren Verlauf der Corona-Erkrankung. Eine Studie an gut 560 Patienten ergab, dass Parodontitis-Betroffene im Schnitt 3,5-mal häufiger auf der Intensivstation landeten und 4,5-mal häufiger beatmet werden mussten. Die Ursachen vermutet man bei den von der Parodontitis erzeugten Entzündungsbotenstoffen. Doch auch ein direkter Effekt der Mundbakterien könnte eine Rolle spielen. 

Fehlstellungen korrigieren – Parodontitis vermeiden
Dr. Nadine Griesenbrock: „Zahn- und Kieferfehlstellungen begünstigen das Entstehen von Parodontitis, deswegen ist es so wichtig, diese zu behandeln. Mit speziellen durchsichtigen Korrekturschienen ist eine Zahnstellungskorrektur in einem überschaubaren Zeitrahmen erreichbar. Während man bei einer normalen, fest sitzenden Zahnspange zur Korrektor der Zähne noch abwarten müsste, bis die Parodontaltherapie beendet ist, sind die transparenten Schienen sogar hilfreich und unterstützen dabei, akute parodontale Schäden auszuheilen. Nicht nur die stützende Wirkung der Schienen, sondern auch die langsame positive Aktivierung der knochenaufbauenden Zellen, der Osteoplasten, erhöhen den Wirkungsgrad der Behandlung.“ Schritt für Schritt lassen sich die Zähne mit den fast unsichtbaren Alignern regulieren. Sie werden speziell maßgefertigt. Alle zwei Wochen gibt es einen neuen Satz dieser Schienen, der Patient kann genau nachverfolgen, was sich schon verändert hat. „Mit dem virtuellen 3D-Behandlungsplan lässt sich die Zahnbewegung im Laufe der Behandlung schon vorher gut darstellen“, erläutert Dr. Nadine Griesenbrock. „Schief oder eng stehende Zähne, Lückenstand, aber auch komplizierte Fälle wie Überbiss, Unterbiss und sogar der Kreuzbiss lassen sich damit behandeln.“ Das Ergebnis ist dabei nachweislich eben nicht auf eine schöne Optik oder einen gesunden Mund beschränkt, nein, man weiß mittlerweile, dass Parodontitis auch das Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt erhöht. Dr. Nadine Griesenbrock bietet gerade für beruflich stark engagierte Menschen auch individuelle Lösungen an. Beispielsweise lassen sich aufwendigere Versorgungen zu wenigen, längeren Behandlungsterminen zusammenfassen, sodass sie sich gut auch in volle Terminkalender einfügen.

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