Bei Immobiliengeschäften kann man vieles digitalisieren - nur nicht die persönliche Betreuung
Erfolgreiche Immobiliengeschäfte beruhen auf Menschlichkeit in einer zunehmend digitalen Welt. Warum, erklären uns Immobilienfachwirtin Nina Bresinski und Prokurist Sebastian Vogelsang von der Volksbank Sauerland Immobilien GmbH im Interview
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Nina Bresinski und Sebastian Vogelsang von der Volksbank Sauerland Immobilien GmbH
„Immobilienmakler? Die nehmen doch nur Provision!“ – Ein Vorurteil, das sich hartnäckig hält. Sebastian Vogelsang, Prokurist bei der Volksbank Sauerland Immobilien GmbH, und seine Kollegin und Immobilienfachwirtin Nina Bresinski lassen uns hinter die Kulissen des Immobiliengeschäfts schauen – und dabei löst sich so manches Vorurteil in Luft auf.
TOP MAGAZIN: Herr Vogelsang, Sie sind Immobilienmakler. Wie viel Spaß macht Ihnen ihr Job?
Sebastian Vogelsang: Sehr viel, das sage ich direkt. Auch wenn ich weiß, dass das Image von Immobilienmaklern nicht immer das Beste ist. Viele denken: „Die stecken nur den Schlüssel in die Tür und halten die Hand auf, sonst nichts.“ Aber das betrifft vielleicht 5 Prozent unserer Branche. Leider können diese wenigen den ganzen Markt verderben.
Nina Bresinski: (lacht) Das hören wir tatsächlich öfter. Aber ich vergleiche unsere Arbeit gerne mit einem Kinofilm: Die Stars bekommen den Ruhm, aber ohne die Regie, die man ja nicht direkt sieht, läuft gar nichts. Genauso ist es bei uns. Die eigentliche Arbeit findet hinter den Kulissen statt – und die ist oft unsichtbar, aber entscheidend.
TOP MAGAZIN: Was genau meinen Sie mit „unsichtbarer Arbeit“?
Sebastian Vogelsang: Immobilien kauft man ja nicht aus dem Regal im Supermarkt. Und deshalb geht es auch nicht nur darum, eine Anzeige zu schalten und den Schlüssel zu übergeben. Wir müssen Käufer und Verkäufer zusammenbringen, Transparenz schaffen, Verhandlungen führen und sicherstellen, dass alles rechtlich einwandfrei abläuft. Hier helfen unsere Marktanalysen, fundierte Bewertungen und oft auch emotionale Gespräche. Immobilien sind etwas sehr Persönliches – da spielen Gefühle eine sehr große Rolle.
TOP MAGAZIN: Und warum sollte man dafür einen Makler beauftragen? Viele denken: „Das kann ich doch selbst.“
Nina Bresinski: Natürlich kann man vieles selbst machen. Aber überlegen Sie mal: Es geht um Hunderttausende, manchmal sogar Millionen. Entscheidungen, die man nur einmal im Leben trifft. Da ist es doch besser, auf Profis zu setzen, die den Markt kennen. Und auch die rechtlichen Fallstricke, die man nicht sieht, wenn man keine Erfahrungen hat. Wir sind nicht nur Vermittler, sondern auch Berater, Organisatoren und manchmal sogar Streitschlichter.
TOP MAGAZIN: Die Volksbank Sauerland Immobilien GmbH ist ja Teil einer genossenschaftlichen Bank. Was bedeutet das für Ihre Arbeit?
Sebastian Vogelsang: Das ist ein großer Vorteil. Wir sind nicht nur an kurzfristigen Erfolgen interessiert, sondern an nachhaltigen Lösungen. Unsere Kunden vertrauen uns, weil sie wissen, dass wir langfristig denken und handeln. Außerdem sind wir tief in der Region verwurzelt. Wir kennen die Märkte, wir kennen die Menschen, und wir wissen, was die Immobilien hier im Sauerland wirklich wert sind.
TOP MAGAZIN: Sie haben seit dem Zusammenschluss mit der Volksbank Bigge-Lenne ein Team von 36 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Was bedeutet das für Ihre Kunden?
Sebastian Vogelsang: Unsere Größe ist ein echter Vorteil. Wir haben dadurch genug Kapazitäten, um jeden Kunden persönlich zu betreuen, und gleichzeitig das Know-how, um auch komplexe Fälle professionell zu lösen. Neben der Vermittlung bieten wir auch Bewertung und Verwaltung von Immobilien sowie individuelle Beratung bei Großprojekten an. Zudem sind wir mit der Volksbank Sauerland als Muttergesellschaft auch als Projektentwickler tätig und können unseren Kunden exklusive und hochwertige Immobilien in erstklassigen Lagen anbieten. Beispielsweise einen Villenkomplex an der Goethestraße in Neheim mit 14 Eigentumswohnungen, der in naher Zukunft entstehen wird.
TOP MAGAZIN: In Zeiten von Online-Maklern und digitalen Plattformen setzen Sie bewusst auf die „menschliche“ Komponente. Warum?
Nina Bresinski: Immobilien sind etwas sehr Persönliches. Ob es um den Verkauf des eigenen Elternhauses geht oder um das Traumhaus, das man jahrelang gesucht hat. Hier spielen Emotionen eine sehr große Rolle. Das kann keine App der Welt ersetzen. Unsere Kunden schätzen, dass sie immer einen persönlichen Ansprechpartner haben, der sich Zeit nimmt und wirklich zuhört.
TOP MAGAZIN: Sie haben ein 15-köpfiges Team in der Immobilienvermittlung. Was macht dieses Team so besonders?
Sebastian Vogelsang: Dieses Team steht stellvertretend für die 36 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die hinter den Kulissen dafür sorgen, dass jedes Immobiliengeschäft letztlich erfolgreich abgeschlossen wird. Wir verstehen uns, wie gesagt, als „Regisseure” eines Marktes, in dem alle Beteiligten ihre Interessen wahren müssen. Das ist weit mehr als nur eine Anzeige schalten und eine Provision kassieren.
TOP MAGAZIN: Zum Schluss: Was würden Sie jemandem sagen, der über die Kosten eines Maklers stöhnt?
Nina Bresinski: (schmunzelt) Ich würde sagen: Manchmal ist der Preis nicht das, was zählt, sondern der Wert, den man dafür bekommt. Und der ist bei uns unschlagbar. Wir bieten nicht nur eine Dienstleistung, sondern ein Rundum-sorglos-Paket – von der ersten Beratung bis zum erfolgreichen Abschluss. Und das ist der entscheidende Punkt.
Sebastian Vogelsang: Besser kann ich es auch nicht sagen.
TOP MAGAZIN: Vielen Dank Herr Vogelsang, Frau Bresinski, für diesen Einblick in die Immobilienvermittlung im Sauerland.
Sebastian Vogelsang, Nina Bresinski: Gerne! Es war uns ein Vergnügen.